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Gerätekonfigurator

MiniCal III

Zuverlässige Überwachung von Kühlkreisläufen

Kühlwasserkreisläufe mit dem Kälteträger Ammoniak müssen zur langfristigen Sicherheit der Anlagen, sowie bei offenen Systemen zur Einhaltung der Umweltschutzvorgaben, kontinuierlich auf Leckagen überwacht werden.  Ammoniak ist eines der am häufigsten eingesetzten Kältemittel. Es hat jedoch eine stark reizende und ätzende Wirkung. In Anlagen reagiert Ammoniak sehr aggressiv und die Reaktion führt beispielsweise in Kupferleitungen häufig zu Leckagen. Um Folgeschäden zu vermeiden und Produktionsabläufe nicht zu gefährden, müssen Ammoniakleckagen frühzeitig erkannt und behoben werden. Zu diesem Zweck werden Messgeräte zur Ammoniakdetektion in den sekundären Kühlkreislauf integriert. Das System MiniCal III wurde speziell für diesen Zweck entwickelt. Durch intensive Zusammenarbeit mit Betreibern von Kühlanlagen und weitreichende Erfahrungen ist ein leistungsfähiges und anwenderorientiertes System entstanden, das schnell und einfach zu installieren ist.

Selektive Messung für frühzeitige Warnung

Um Ammoniakleckagen zuverlässig detektieren zu können, hat sich das selektive Messverfahren direkt im Sekundärkreislauf bewährt. Das System MiniCal III misst eine Leckage schon in kleinsten Konzentrationen selektiv (0,2 ppm),  ob in Normalwasserbecken, in Kreisläufen oder in Solegemischen wie Ethylenglykol, Propylenglykol, Tyfoxit, Pekasol,  etc. 

Grundsätzlich wird zwischen der Detektion in Wasserkreisläufen und Wasser/Solekreisläufen unterschieden. In beiden Fällen werden Elektroden mit selektiven Membranen verwendet. Durch die Reaktion von Ammoniak mit dem Kühlmedium erfolgt die Ammoniakdetektion in Abhängigkeit des Mediums und des pH-Wertes entweder mit einer ionenselektiven Ammoniumelektrode oder einer gassensitiven Ammoniakelektrode. Somit kann eine absolut zuverlässige Aussage über eine Ammoniakleckage gemacht werden.
Kältesysteme mit Frigenen Freone R22, R134a, R404a, R407c etc. FKW, FCKW werden mit speziellen Messsensoren (Elektronischen Messelementen) im Kreislauf  zuverlässig überwacht.

Vorteile der selektiven Messtechnik

  • Zuverlässige Ammoniakdetektion
  • Schnelle Reaktion der Elektroden
  • Nachweisgrenze 1 ppm

Leistungsfähiger Messverstärker

Das Kernstück des Systems ist der sensible Messverstärker, der gleichzeitig als Regler ausgelegt ist. Er wird exakt für den geforderten Einsatzzweck programmiert und ist sofort für zahlreiche Funktionen einsetzbar ist. Der Messverstärker ist sehr flach und kann in vorhandene Schaltschränke oder Wandgehäuse eingebaut werden.

Das System informiert zu jeder Zeit über die gemessene Konzentration, die Grenzwerte bei Überschreitung oder Unterschreitung und über die jeweiligen Betriebszustände. Die individuellen Systemeingaben und die Serviceeinstellungen werden durch ein Passwort vor unbefugten Zugriffen geschützt.  

Controller

Um Störungen zwischen Messkette und Controller zu vermeiden, wird der Controller direkt auf der jeweiligen Armatur montiert. Der Controller bietet hier eine Anzeige vor Ort und die Übertragung des Messsignals an eine Auswerteeinheit oder eine Leitzentrale.

Messverfahren

Das selektive Messverfahren bietet gegenüber der Ammoniakdetektion durch pH-Wert-Messung wesentliche Vorteile. Ammoniakleckagen werden frühzeitig erkannt und Sicherheitsmaßnahmen können sofort eingeleitet werden. Schäden für Menschen, Anlagen und Umwelt werden verhindert. Weitere Informationen zu diesem Messverfahren stehen als PDF-Dokument zur Verfügung.

Armaturen

Die zur Verfügung stehenden Armaturen sind für eine Vielzahl von Anwendungen geeignet. Sie sind flexibel einsetzbar, leicht zu montieren und zeichnen sich durch eine kompakte Bauweise aus. 

Für die Angebotserstellung sind verschiedene Parameter von entscheidender Bedeutung. Nutzen Sie bitte die Checkliste für die Kältemittelüberwachung, damit ein auf die jeweiligen Bedingungen abgestimmtes Angebot erstellt werden kann. Die Checkliste steht als PDF-Dokument zur Verfügung.

Passendes Zubehör

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